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Die „Agenda 2022“ für den 23. Bezirk

Bezirksvorsteher Gerald Bischof im Interview

Das neue Jahr ist noch jung. Ein guter Zeitpunkt, um einen Blick in die Zukunft Liesings zu werfen.

WIEN/LIESING. Welche Projekte stehen heuer im 23. Bezirk an? Was wird sich verändern? Wir haben zu Beginn des neuen Jahres gemeinsam mit Bezirksvorsteher Gerald Bischof (SPÖ) einen Blick in die Zukunft Liesings geworfen.

BezirksZeitung: Was fällt Ihnen zum Jahr 2022 spontan ein?

GERALD BISCHOF: Gleich vorab: Ich schaue sehr positiv ins neue Jahr. Ich hoffe, dass endlich wieder die schon lang vermisste Normalität einkehrt. Die persönlichen Kontakte mit den Liesingern, wie zum Beispiel Treffen mit den Siedlervereinen und alles andere, sind mir schon sehr abgegangen. Ich bin mir aber sicher, dass das heuer wieder möglich sein wird. Und ich freue mich darauf.

Ein wichtiges Projekt steht vor der Vollendung?

Ja, der neue Stadtpark Atzgersdorf am Gelände des ehemaligen Campingplatzes Süd. Wir haben bereits eine detaillierte Planung und Kostenschätzung für das rund 30.000 Quadratmeter große Areal. Insgesamt 1,5 Millionen Euro wird die Umsetzung kosten. Davon müssen wir 860.000 Euro aus dem Bezirksbudget stemmen. Aber das ist es wert, wie wir bei der Fertigstellung im Sommer sehen werden. Eines kann ich jetzt schon sagen. Dieser Park wird alle Stückerl spielen – und das für Groß und Klein.

Welche Themen beschäftigen Sie noch?

Wo soll ich da anfangen? Die Liste der geplanten Projekte ist lang. Aber nehmen wir einmal den neuen Bildungscampus Atzgersdorf. Wir sind uns sicher, dass wir diesen im September 2022 feierlich eröffnen werden. Weiters stehen zwei große Straßenbauprojekte an. So wird die Fröhlichgasse komplett saniert. Die Fahrbahn und die Gehsteige werden komplett erneuert. Noch eine gute Nachricht für die Anrainer. In dem Zusammenhang werden auch Geschwindigkeitsreduktionsmaßnahmen umgesetzt. Auch die Ketzergasse von der Südbahnbrücke bis zur Brunner Straße wird erneuert. Das Ganze wird in zwei Bauetappen bis 2023 gemeinsam mit der Gemeinde Perchtoldsdorf realisiert. Die erste beginnt diesen Sommer in der Ferienzeit. Worauf ich stolz bin: Auf beiden Seiten der Straße wird dabei eine Baumallee mit circa 70 Bäumen gepflanzt.

Wie geht es mit dem Parkpickerl weiter?

Ganz kurz gesagt: Es kommt. Ab 1. März gilt es in ganz Liesing. Nun, nicht in ganz Liesing. Wir konnten einige Ausnahmen, wie zum Beispiel im Industriegebiet Inzersdorf, durchsetzen.

Wie sieht die weitere Entwicklung Liesings aus?

Wir werden jetzt einmal in den nächsten zwei, drei Jahren schauen, dass all die Wohnbauprojekte und die umgebenden Straßenzüge fertiggestellt werden. Dabei wollen und werden wir auch die nötige öffentliche Infrastruktur verbessern. Neben zusätzlichen Radwegen sorgen wir auch für eine bessere öffentliche Anbindung. Zwei Beispiele: Im Herbst kommt mit dem 64A eine neue Buslinie von Atzgersdorf zum Wohnpark Alterlaa. Eine weitere wird Siebenhirten direkt über die Ketzergasse mit dem Liesinger Platz verbinden und so die Badner Bahn, U6 und auch die S-Bahn leichter erreichbar machen. Sie sehen, wir haben im heurigen Jahr noch viel vor.

Bei einem Spaziergang durch den zukünftigen Stadtpark weihte Bezirksvorsteher Gerald Bischof die BezirksZeitung in die Pläne für den 23. Bezirk ein.

Foto: Berger

 

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Bezirk Liesing - der Bezirk im Süden von Wien

Liesing ist der 23. Wiener Gemeindebezirk. Er entstand 1938 als 25. Wiener Gemeindebezirk durch den Zusammenschluss mehrerer zuvor selbständiger Gemeinden und besteht in seiner jetzigen, verkleinerten Form seit 1954/56